Aktuelles

26. August 2016

Erster Teil der Gedenkstätte zur NS-Justiz eröffnet

Wolfenbüttel - Ein erster Teil der neugestalteten NS-Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel ist fertig. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt eröffnete am Donnerstag den ersten Bauabschnitt. Die frühere Hinrichtungsstätte wurde zum Gedenkort umgestaltet. Auch die ehemaligen Gemeinschaftshaftzellen sind Teil der Erinnerungsstätte. Damit soll an die zu Unrecht Verfolgten der nationalsozialistischen Diktatur und die Rolle der Justiz in der NS-Zeit erinnert werden. Bis 2018 soll zusätzlich ein neues Dokumentationszentrum in der JVA entstehen. 

Welt
26. August 2016

Gedenken an Synagogenbau

DITTELSHEIM-HESSLOCH - Ortsgemeinde, evangelische und katholische Kirchengemeinde laden für Sonntag, 28. August, zu einer Gedenkfeier anlässlich des Baus der Heßlocher Synagoge vor 180 Jahren ein.  

Allgemeine Zeitung
26. August 2016

Kongress zu Zwangslagern im 20.Jahrhundert in Ravensbrück

Mehr als 100 Wissenschaftler aus elf Ländern wollen Ende August in der Gedenstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück über die politischen Zwangslager des 20.
 

online Focus
26. August 2016

"Bei der Lufthansa kann noch Belastendes auftauchen"

Der Bochumer Historiker Lutz Budrass sieht große Forschungslücken zur NS-Geschichte bei Airbus und weiteren Konzernen mit Vorgängerunternehmen aus der NS-Zeit. Erstmals erzählt der Wissenschaftler, warum er nur zwei Tage im Lufthansa-Archiv forschen durfte. 

Wirtschaftswoche
26. August 2016

Was machte eine Viertelmillion Deutsche zu Mördern?

Was ist ein Täter? Die Frage ist nur scheinbar banal und leicht zu beantworten. Natürlich ist ein Täter jemand, der mit eigener Hand ein Verbrechen begeht. Aber diese Definition genügt nicht, würde sie doch gerade bei komplexen Vergehen alle Vorgesetzten der konkreten Täter ausklammern. Mit eigener Hand hat beispielsweise Heinrich Himmler wohl niemals getötet – dennoch war er ein Haupttäter des Holocausts. Ebenso wie Adolf Eichmann, der Organisator der Deportationen. 

Welt
26. August 2016

Interdisziplinäre Betrachtung des NSU-Komplexes: Tagung „5 Jahre nach dem Öffentlichwerden des NSU“

wischen 1998 und 2011 verübte der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) nach aktuellem Kenntnisstand zehn Morde, drei Bombenanschläge und mehrere Raubüberfälle in Deutschland. Auch wenn die Taten in mehreren Untersuchungsausschüssen analysiert wurden, fand eine umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung bisher nicht statt. Die Tagung „5 Jahre nach dem Öffentlichwerden des NSU – Tagung zur interdisziplinären Standortbestimmung und Perspektiventwicklung“ an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) am 21. und 22. Oktober 2016 möchte diese Lücke schließen.  

Informationsdienst Wissenschaft
26. August 2016

Über den Antisemitismus in Deutschland

Öfter als man denkt, werden Juden beschimpft und geschlagen. Zur Polizei gehen sie meist nicht. Ein Meldesystem in Berlin erfasst seit einem Jahr die Fälle. 

Südwest Presse
26. August 2016

Europäische Rabbiner positiv erstaunt über fehlenden Antisemitismus in Russland

Europäische Rabbiner haben bei ihrem Treffen in Moskau ihr Erstaunen über fehlenden Antisemitismus in Russland geäußert, sagte der Oberrabbin Russlands, Berel Lazar. „Das wichtigste Problem, das es heute in Europa gibt, besteht darin, dass unsere Brüder eine neue Welle des Antisemitismus erleben, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat“, sagte Lasar. 

Sputnik
25. August 2016

Ausstellung „Schule im Nationalsozialismus“ verlängert

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände verlängert seine aktuelle Sonderausstellung „Schule im Nationalsozialismus“ bis 23. Oktober 2016. Statt bis zum 28. August 2016 können Besucherinnen und Besucher nun über die Sommerferien hinaus die Sonderausstellung im Dokumentationszentrum, Bayernstraße 110, besuchen. Dadurch haben vor allem Schulklassen noch die Möglichkeit, für Herbst das stark nachgefragte Bildungsangebot zur Ausstellung zu buchen. Für Einzelbesucher ist die Ausstellung nur am Wochenende geöffnet. 

Stadt Nürmberg
25. August 2016

Stauffenberg in Stammheim

Wie verändern Filme über den Holocaust oder die RAF unser Geschichtsbild? Eine Ausstellung in Bonn widmet sich der Inszenierung und Dramatisierung von deutscher Geschichte in Kino und Fernsehen.  

Süddeutsche Zeitung
25. August 2016

1945: Yehudi Menuhin spielt für KZ-Überlebende

Zum 100. Geburtstag ihres Gründers Yehudi Menuhin hat die Menuhin-Stiftung in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen ein Programm auf die Beine gestellt, das an ein Konzert erinnert, das Menuhin mit Benjamin Britten 1945 vor Überlebenden des KZ Bergen-Belsen gegeben hat - am 27. Juli 1945 im Roundhouse, dem Zentrum des damaligen Camps für sogenannte Displaced Persons. Yehudi Menuhin und Benjamin Britten spielten Werke von Bach, Beethoven und Grieg für die Überlebenden des KZ. 

NDR
25. August 2016

Eine halbe Million Euro für die Gedenkstätten

Erinnerungen an vergangene Zeiten und Ereignisse für nachfolgende Generationen zu erhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben von Museen - insbesondere von Gedenkstätten. Oft ist dieser Auftrag in Gefahr, weil das Geld für konservatorische und Forschungsaufgaben fehlt. 

MÄRKISCHE ONLINEZEITUNG
25. August 2016

Ein Gedenktag, der verschwiegen wird

Der 23. August ist der „Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus“. So hatte es vor sieben Jahren das Europäische Parlament beschlossen. Deutschland aber tut sich schwer damit. 

DER TAGESSPIEGEL
z.Zt. keine Einträge

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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