Aktuelles

18. Mai 2018

Kampf für Gerechtigkeit – Schau zur Bürgerrechtsarbeit der deutschen Sinti und Roma in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Am Montagabend wurde in der Gedenkstätte KZ Osthofen die Ausstellung „45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma“ eröffnet. Sie wurde vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma entwickelt und im Oktober 2017 erstmals im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg gezeigt.  

Wormser Zeitung
18. Mai 2018

Fontanepromenade 15 wird nur temporärer Erinnerungsort

Denn deutlich ist inzwischen: In dem Gebäude wird es keine ständige Dokumentation und Information zur Geschichte dieses Hauses geben. Der Öffentlichkeit soll der Zugang höchstens an ausgewählten Tagen im Jahr im Eingangsbereich möglich sein. Ein Ergebnis, das vor allem bei der Initiative Gedenkort Fontanepromenade 15 auf Kritik und Enttäuschung stößt. "Die Kulturverwaltung hat die Chance verpatzt", beklagt sie. 

Berliner Woche
18. Mai 2018

Eine Gedenkstätte, die sprachlos macht

„Vorher haben wir nur darüber geredet. Jetzt wissen wir, wie es den Menschen hier erging. Das ist beeindruckend und erschütternd.“ Mit diesen Worten fasste eine Schülerin der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) Reichelsheim zusammen, wie sie die jüngste Exkursion ihrer Schule zur Gedenkstätte ‚Konzentrationslager Buchenwald“ erlebt hat. Das ehemalige Konzentrationslager war auch 2018 Ziel der diesmal 173 Schüler umfassenden Abschlussklassen der Sekundarstufe I an der GAZ. 

Echo Online
18. Mai 2018

"Als würde ich mich durch eine Masse aus Tod und Verwesung kämpfen"

Nachdem er sich ins Getto geschlichen und wieder herausgekommen war, wurde dem polnischen Untergrundoffizier Jan Karski speiübel. Tagelang musste er sich übergeben, überwältigt von dem, was er in Izbica Lubelska in der Nähe des ostpolnischen Lublin gesehen hatte. Und immer, wenn er später daran zurückdachte, stellte sich diese Übelkeit wieder ein. Als wäre sie das einzig mögliche Gefühl, mit dem man auf den Horror reagieren konnte. 

Spiegel Online
18. Mai 2018

Erinnernder Blick nach vorne

Die Gedenkstätte für Flüchtlinge in der Inzlinger Straße in Riehen ist seit sieben Jahren ein Ort des Erinnerns. Mit Eröffnung der Dauerausstellung wurde nun ein weiterer Schritt getan, das Thema Flucht zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erfahrbar zu machen. Denn hinter jeder Zahl stehen immer individuelle Schicksale. 

Badische Zeitung
18. Mai 2018

1.000 NS-Verfahren, 20 Schuldsprüche

Seit 1955 sind mehr als 1.000 Verfahren gegen NS-Täter eingestellt worden. Schuldsprüche gab es in nur 20 Fällen, Freisprüche in 23. Das ist das Fazit eines Forschungsprojekts am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). 

ORF.at
18. Mai 2018

Die NS-Karte von Frankfurt

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kommen und die Weimarer Republik Stück für Stück in eine Diktatur umwandeln, wird diese Entwicklung auch in Frankfurt sichtbar. Gebäude wie das Gewerkschaftshaus und der Damenstift der Cronstett- und Hynspergischen Evangelischen Stiftung werden unter Zwang übernommen und bekommen eine neue Funktion. Ostpark, Festhalle oder Waldstadion sind jetzt Versammlungsplätze der Nationalsozialisten. IG Farben, die Adlerwerke und andere ansässige Firmen lassen Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge für sich schuften. 

Frankfurter Neue Presse
18. Mai 2018

»Wir alle leben mit einem Trauma«

Die jüdische Bevölkerung – nicht nur Israels, sondern weltweit – lebt mit einem Trauma. Schließlich wurde ein Drittel des jüdischen Volkes ermordet. Es ist nicht verwunderlich, dass so ein Trauma existiert. Es spiegelt sich in allem wider, was in Israel geschieht – von Politikern, die von der Schoa überhaupt nichts verstehen, aber immerfort darauf zurückgreifen, um aktuelle politische Positionen zu verteidigen, bis hin zu sehr seriösen Versuchen, sich mit der Schoa im Theater, in der Literatur, in Filmen und so weiter auseinanderzusetzen.  

Jüdische Allgemeine
18. Mai 2018

Wie Holocaust-Überlebende in Bayern für den Krieg trainierten

Wurde Israel auch in Süddeutschland gegründet? Heimlich trainierten Holocaust-Überlebende ab 1946 dort für den kommenden Krieg in Palästina. Ben-Gurion fuhr von Lager zu Lager - gefeiert wie ein Feldherr. 

Spiegel Online
18. Mai 2018

Entsetzliche Erinnerungen

Was in den letzten Kriegstagen im Wald zwischen Langenfeld und Leichlingen geschah, soll nicht vergessen werden. Am 13. April 1945 hat die Gestapo am Wenzelnberg 71 Häftlinge, politische Gefangene, Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter, ohne Prozess erschossen und in einem Massengrab verscharrt. Zwangsarbeiter hatten die Grube zuvor in der abgelegenen Schlucht an den Sandbergen ausheben müssen. – Quelle: https://www.ksta.de/30070454 ©2018 

Leverkusener Anzeiger
18. Mai 2018

NS und Islam: "Hitler war vom Islam fasziniert"

Einerseits wurden Muslime im nationalsozialistischen Deutschland gemäß der "Rassenlehre" diskriminiert, andererseits suchten die Nationalsozialisten außerhalb Deutschlands muslimische Verbündete, als die Alliierten an Boden gewannen. Wie das erfolgreich sein konnte, untersucht David Motadel in seinem Buch "Für Prophet und Führer. Die islamische Welt und das 'Dritte Reich'". 

Belltower.News
17. Mai 2018

Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte erinnert an Deportation

Vor genau 78 Jahren nahmen Polizei und SS in den frühen Morgenstunden rund 130 Sinti in Düsseldorf gefangen. Sie wurden in ein Sammellager in Köln-Deutz gebracht und einige Tage später mit hunderten weiteren Sinti aus NRW ins besetzte Polen verschleppt. Dort wurden die Menschen in provisorische Unterkünfte eingewiesen und zu schwerster Zwangsarbeit gezwungen, zum Beispiel zum Bau von Straßen, Flugplätzen und Lagern. Die wenigsten überlebten. Bei der Gedenkfeier in der Mahn- und Gedenkstätte war auch der Vorsitzende der Sinti Union Düsseldorf dabei, dessen Mutter unter den Verschleppten war.  

WDR
17. Mai 2018

NS-Dokumentationszentrum: Mirjam Zadoff nimmt Arbeit auf

Die Historikerin Prof. Dr. Mirjam Zadoff ist die neue Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München. Drei Jahre nach der Eröffnung des Erinnerungsortes an geschichtsträchtiger Stelle nahe des Königsplatzes hat sie am 1. Mai die Nachfolge von Gründungsdirektor Winfried Nerdinger angetreten.  

Münchner Wochenanzeiger
17. Mai 2018

Stiftung gibt positives Signal für KZ-Gedenkstätte

Frankenberg. Die Gremien der Stiftung Sächsische Gedenkstätten haben jetzt eine für den Erinnerungsort des früheren Konzentrationslagers Sachsenburg wegweisende Entscheidung getroffen. Der Stiftungsrat hat die "grundsätzliche Umsetzung" des Konzeptes für die Gedenkstätte in dem früheren KZ empfohlen. 

Freie Presse
17. Mai 2018

Das Morden dauerte drei Tage

Als Kinder im Jahr 1957 beim Spielen in einer Kiesgrube zwei Kilometer von Jamlitz bei Lieberose (Dahme-Spreewald) entfernt die Knochen von zwölf Menschen fanden, kam eines der grausamsten Einzelverbrechen der deutschen Geschichte zutage. Die Ermordung von 1342 zumeist jüdischen KZ-Häftlingen Anfang Fe­bruar 1945. Kurz vor Eintreffen der Roten Armee schossen die SS-Leute im KZ-Außenlager Lieberose mit Maschinengewehren in die Menge der geschwächten, marschunfähigen Menschen – meist Juden aus Ungarn und Polen.  

Märkische Allgemeine
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„Bildungsarbeit über Täterschaft im Nationalsozialismus“: Studienreise 10.-13.Oktober 2018

Veranstaltungsflyer (pdf), Leitung und Anmeldung

64. Bundesweites Gedenkstättenseminar vom 28.-30. Juni 2018 in Düsseldorf

Programm

Informationen zu den Arbeitsgruppen

Anmeldung

Conference Report World War II in Southeastern Europe

Programm der Konferenz (pdf); Tagungsbericht- deutsche Version (pdf); Englischer Bericht (hier)

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