Aktuelles

23. Januar 2017

Gemeinde St. Bonifaz erinnert mit Ausstellung an „entartete Kunst“ und Nazi-Opfer

Weiß bleibt die Fläche auf dem Bild, an der eigentlich ein markanter Mund sein sollte. Ganz bewusst, denn die Frau wurde, wie so viele Menschen unter dem Regime der Nationalsozialisten, zum Schweigen gebracht. Das Motiv ist eines von insgesamt 14, die ab Freitag, 27. Januar, in einer außergewöhnlichen Schau zu sehen sind. Mit einer Ausstellung über „Entartete Kunst“ beteiligt sich die Gemeinde St. Bonifaz am Gedenken an Opfer der NS-Zeit. 

Main-Spitze
23. Januar 2017

Erinnerungen an Österreicherinnen im KZ

Holocaust-Gedenken - so wird gemeinhin genannt, was am kommenden Freitag, 27. Januar, um 14 Uhr auch in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg in Prettin stattfindet. Doch deren Leiterin Melanie Engler hat ein Problem mit dieser Bezeichnung - „Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus“ ist ihrer Meinung die korrektere Bezeichnung. Denn: Es gebe sehr viele Opfergruppen, der Begriff Holocaust aber sei konkret auf Juden, Sinti und Roma zugeschnitten. 

Mitteldeutsche Zeitung
23. Januar 2017

Tagebücher eines jungen Nationalsozialisten

Ein Leben ohne den "Führer" ist für Franz Albrecht Schall unvorstellbar. Aus dem begeisterten Hitlerjungen wird ein glühender Nationalsozialist. Seine nun veröffentlichten Tagebücher sind historisch von Bedeutung. 

ntv
23. Januar 2017

Das Vermächtnis der Überlebenden

Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag: "Nie wieder", hieß es früher. Heute haben NS-Opfer neue Botschaften an die Jugend. Manche sind sogar der eigenen Generation zu extrem.  

Süddeutsche Zeitung
23. Januar 2017

Auf den Spuren des ermordeten Vaters

In dem Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg töteten die Nazis systematisch Menschen. 1945 ist dort Joost de Snoo ermordert worden. Sein Sohn, der ebenfalls Joost de Snoo heißt, hat mit 75 Jahren diesen Ort besucht.  

Deutschlandradio Kultur
23. Januar 2017

Ermittlungen gegen früheren KZ-Wachmann aus Wuppertal

Staatsanwälte in Dortmund ermitteln gegen einen früheren Wachmann des deutschen Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig. Gegen den 92-Jährigen aus dem Raum Wuppertal wird jetzt wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord ermittelt. 

WDR
23. Januar 2017

1969: Nach dem Holocaust Neuanfang für Jüdische Gemeinde

Osnabrücks erste Synagoge hatte ein relativ kurzes Leben von nur 32 Jahren. Das 1906 in der Rolandstraße errichtete Gotteshaus war in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 von SA-Männern in Brand gesetzt worden.  

Neue Osnabrücker Zeitung
20. Januar 2017

Gedenken mit Seitenhieb auf Höcke

Vor 75 Jahren berieten führende NS-Funktionäre in einem SS-Gästehaus am Großen Wannsee über das, was sie "Endlösung der Judenfrage" nannten. Am Donnerstag wurde an die Wannsee-Konferenz erinnert - und aus aktuellem Anlass vor dem Vergessen gewarnt. 

rbb
20. Januar 2017

75 Jahre Wannsee-Konferenz

Am 20. Januar 1942 trafen sich am Wannsee fünfzehn hochrangige Beamte mit Vertretern der SS und der NSDAP, um die systematische Ermordung der europäischen Juden zu koordinieren. Heute finden im Haus der Wannsee-Konferenz Seminare statt - zum Beispiel für angehende Beamte aus dem Strafvollzug. Wir haben sie am Gedenkort getroffen. 

rbb
20. Januar 2017

Mauthausen-Memorial: Internationaler Beirat gegründet

Die Bundesanstalt "Mauthausen Memorial" nahm mit 1. Jänner 2017 den Betrieb auf. Das Kuratorium ist seit November 2016 aktiv und der internationale Beirat trat am 17. Jänner 2017 im Innenministerium zum ersten Mal zusammen. Von einer "neuen Zeit, die für die Gedenkstätte Mauthausen mit 1. Jänner 2017 begonnen hat" sprach Sektionschef Hermann Feiner bei der ersten Sitzung des internationalen Beirats der Bundesanstalt "KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Mauthausen Memorial" am 17.01. im Innenministerium. Seit 30 Jahren sei diskutiert worden, wie Österreich seine Geschichte in den KZ-Gedenkstätten aufarbeiten solle und ob eine Körperschaft öffentlichen Rechts eingerichtet werden solle. 

Österreich Journal
20. Januar 2017

Erinnerungslücken

Seit April 2015 widmet sich die deutsch-österreichische Malerin einer ambitionierten Gedenkaktion: "Memory Gaps". Monat für Monat schließt sie eine Erinnerungslücke an ein vergessenes Opfer der Nazi-Diktatur, und zwar auf ihre Art. Ob in Wien, in Salzburg oder nun zum wiederholten Mal in München: Jedem vergessenen Toten widmet Sailer eine virtuelle Ausstellung ihrer Bilder im Internet. 

Süddeutsche Zeitung
20. Januar 2017

Land gibt mehr Geld für Gedenkstätten

Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb bekommt künftig mehr Geld aus Stuttgart. Das Land gewährt einen höheren Zuschuss, teilen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz und Norbert Beck mit. 

Schwarzwälder Bote
20. Januar 2017

Der Holocaust war ein arbeitsteiliges Verbrechen

Der Historiker Peter Longerich hat zahlreiche Standardwerke zur Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlicht. In seinem jüngsten Buch beschäftigt er sich mit der Wannsee-Konferenz, die am 20. Januar vor 75 Jahren in einer luxuriösen Villa am Wannsee stattfand. 

Berliner Zeitung
20. Januar 2017

Dem Tod nur knapp entronnen

Es hat lange gedauert, bis in Berlin ein Denkmal an die Ermordung der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten aufgestellt wurde. Denn für viele Deutsche war das Thema Holocaust auf die Juden beschränkt. Doch dem Rassenwahn der Nazis fielen in ganz Europa auch zwischen 250 000 und 500 000 "Zigeuner" zum Opfer. 

Badische Zeitung
20. Januar 2017

Buchenwald-Gedenkstätte: "Äußerungen von Höcke sind eine Schande"

Nach Björn Höckes Rede in Dresden gibt es von allen Seiten Kritik an dem AfD-Politiker. Nun legt Rikola-Gunnar Lüttgenau, der stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, nach: "Nicht die Orte des Gedenkens an den Nationalsozialismus sind eine Schande für unsere heutige Gesellschaft, sondern die Äußerungen Björn Höckes."  

Thüringen24
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63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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Erklärung der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Erklärung

CONFERENCE “AS MASS MURDER BEGAN: IDENTIFYING AND REMEMBERING THE KILLING SITES OF SUMMER-FALL 1941”, VILNIUS / MARCH 22-23, 2017

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