Aktuelles

3. Juli 2020

PM: Untragbare Äusserungen des amtierenden Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten müssen Konsequenzen habenn

Der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, äußerte sich jüngst auf seinem
privaten Twitter-Account zu tagesaktuellen Geschehnissen in einer Weise, die dieses Amtes nicht angemessen
ist. In einem Tweet vom 29. Juni 2020 rückte Reiprich die Randale in Stuttgart in die Nähe der antisemitischen
Novemberpogrome von 1938, in dem er die Ausschreitungen als „Bundeskristallnacht“ bezeichnete.
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3. Juli 2020

Forderungen nach dem sofortigen Rücktritt

Wegen eines NS-Vergleichs ist der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unter Druck geraten. Zu seinen Kritikern gehört auch der Historiker Jens-Christian Wagner. Reiprich sei nicht mehr tragbar, sagt er.

Deutschlandfunk Kultur
3. Juli 2020

Siegfried Reiprich: Ein exemplarischer Fall

Dem Chef der Sächsischen Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unterstehen wichtige Einrichtungen, die an den NS-Terror und den SED-Unrechtsstaat erinnern. Gleich mehrfach fiel er zuletzt mit fragwürdigen politischen Vergleichen auf. Ein Zwischenruf.

Berliner Zeitung
3. Juli 2020

Kehrtwende bei der Gedenkstätte für das KZ Sachsenburg

Ab 1. August lobt die Stadt Frankenberg einen internationalen Ideenwettbewerb für Architekten und Künstler aus. An diesem können sich auch interdisziplinäre Teams mit Erfahrungen in Ausstellungsgestaltung beteiligen. Ziel ist es, die auf dem Gelände der Gedenkstätte stehende Kommandantenvilla des frühen Konzentrationslagers zu sichern und als Teil der zu errichtenden Gedenkstätte umzugestalten.

Freie Presse
3. Juli 2020

Mahnmal für Sinti und Roma am neuen Ort?

Pläne für die Berliner S-Bahn bringen das Mahnmal für den NS-Mord an Sinti und Roma in Gefahr. Bahn, Bundestag und Vertreter der Minderheit suchen eine Lösung.

Der Tagesspiegel
3. Juli 2020

Kulturministerin fordert neuen Beschluss zu Straßennamen in Oranienburg

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) kritisiert die von Oranienburgs Stadtverordneten beschlossenen Straßennamen für das Baugebiet am Aderluch, das sich auf dem Gelände eines früheren KZ-Außenlagers befindet. "Die Entscheidung für die Namensbenennungen ist dieses Ortes nicht würdig und ich empfehle dringend, sie zu überdenken", sagte Manja Schüle auf Anfrage.

MOZ
3. Juli 2020

Das Finanzamt bleibt hart

Vor Monaten wurde der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes die Gemeinnützigkeit entzogen. Nun bekräftigt das Finanzamt: Es bleibt wohl dabei.

taz
3. Juli 2020

Gut besuchter Vortrag an der Gedenkstätte "Vulkan"

Sören Fuß gab auch unter Corona-Bedingungen eine gut besuchte Führung bei der Gedenkstätte „Vulkan“. Hunderte von Zwangsarbeitern überlebten diese Zeit nicht.

baden online
3. Juli 2020

Wie Architekten das Geburtshaus von Adolf Hitler umbauen

Kein leichter Auftrag: Aus dem Haus in Braunau, in dem Hitler geboren wurde, soll eine Polizeiwache werden. Wie geht man mit von Nazis belasteten Bauten um?

Deutsche Welle
3. Juli 2020

Nach seiner Befreiung radelte KZ-Häftling heim nach Polen

Nonnen hatten Stanislaw Kudlinski nach seiner Befreiung aus dem KZ ein grünes Fahrrad geschenkt. Dann machte er sich auf den Weg.

nachrichten.at
3. Juli 2020

Zeichentrick als Propaganda

In der Moosschwaige unterhielten die Nazis eine Filmfabrik. Der Autor Rolf Giesen hat deren Geschichte aufgeschrieben

Süddeutsche Zeitung
3. Juli 2020

KZ-Wachmann nur noch wegen Beihilfe zum Mord angeklagt

Im Prozess gegen den ehemaligen KZ-Wachmann Bruno D. hat das Hamburger Landgericht die Anklage auf Beihilfe zum Mord reduziert. Die Staatsanwaltschaft befürchtete, das Verfahren gegen den 93-jährigen sonst nicht zu Ende führen zu können.

Fink.Hamburg
3. Juli 2020

Abi mit Geschichte

Antonio und Arthur, Dana, Eden und Elias, Julia und Julius, Lilja, Mariam, Mark und Michelle, Noemi, Sabine, Veronika und Yanki – das sind die 15 Hamburgerinnen und Hamburger, die mit ihrem Abitur zugleich ein Stück jüdische Geschichte in der Hansestadt schreiben. Sie sind die ersten Jugendlichen, die nach der Schoa an der Stadtteilschule des Joseph-Carlebach-Bildungshauses der Jüdischen Gemeinde Hamburg ihr Abitur bestanden.

Jüdische Allgemeine
2. Juli 2020

Gedenkstättenleiter Reiprich nach NS-Vergleich unter Druck

Nach Twitter-Äußerungen des Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, wird die Kritik gegen ihn lauter. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch distanzierte sich "scharf von den jüngsten Äußerungen, die der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten an die Opfer politischer Gewaltherrschaft, Siegfried Reiprich über die Plattform Twitter verbreitet hat".

MDR
2. Juli 2020

Gryglewski soll Leitung der Gedenkstätten übernehmen

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten bekommt eine neue Leitung. Wie das Kultusministerium am Mittwoch bestätigte, hat sich der Stiftungsrat für Elke Gryglewski als Favoritin für die Nachfolge des Historikers Jens-Christian Wagner entschieden, der zum 1. Oktober an die Universität Jena wechselt.

Süddeutsche Zeitung
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66. bundesweites Gedenkstättenseminar: Diversität - Partizipation - Inklusion, Schleiden 24.-26. Juni 2021

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