Aktuelles

21. Januar 2019

Besucherplus für NS-Gedenkstätten in der Region

Berlins und Brandenburgs NS-Gedenkstätten haben im vergangenen Jahr wieder mehr Besucherinnen und Besucher angezogen als im Vorjahr.

rbb24
21. Januar 2019

Gedenkstätte für Nazi-Opfer könnte nach Endenich umziehen

Der berühmte jüdische Bonner Mathematiker Felix Hausdorff hatte eine böse Vorahnung, als er Ende 1941 zusammen mit seiner Frau ins Kloster zur Ewigen Anbetung in Endenich ziehen sollte, dass von den Nazis als Übergangsstation für Bonner Juden ausgewählt worden war. Zuvor waren dort die Benediktinerinnen vertrieben worden. Einem Freund schrieb Hausdorff den oft zitierten Reim: „Endenich ist noch vielleicht das Ende nich.“ Es wurde aber sein Ende, im Januar 1942 kamen Felix Hausdorff und seine Frau der Deportation in die Vernichtungslager durch den Freitod zuvor.

Bonner Rundschau
21. Januar 2019

KZ-Gedenkstätten ziehen mehr als 2,5 Millionen Besucher an

In ganz Deutschland erinnern KZ- und NS-Gedenkstätten an die Schreckensherrschaft der Nazis. Auch über 70 Jahre nach Kriegsende ziehen sie viele Interessierte an, mancherorts wurden im vergangenen Jahr Besucherrekorde verzeichnet.

Evangelisch.de
21. Januar 2019

Im Mahlstrom der Politik

Fertig war der Bau schon 2015, doch das Budapester Holocaust-Museum "Haus der Schicksale" ist noch immer nicht eröffnet. Hinter den Kulissen tobt ein Streit um richtiges und falsches Gedenken.

Süddeutsche Zeitung
21. Januar 2019

KZ-Gedenkstätten in Niedersachsen wappnen sich gegen Holocaust-Leugner

Die europäische Gesellschaft rückt nach rechts – das ist ein eindeutiger politischer Trend. Doch wie gehen Besucher von NS-Gedenkstätten damit um?

HNA.de
21. Januar 2019

Vitos will Wohnungen am Kloster Breitenau in Guxhagen bauen

Als Grundstückseigentümerin plane Vitos entlang der Klostermauer mehrere Wohneinheiten, „die den historischen Kontext der Anlage aufnehmen”. Dafür werden interessierte Bauherren und Investoren gesucht. Habe man die Mitstreiter gefunden, dauere es noch zwei Jahre bis zur Fertigstellung. „Das Projekt ist ein Beitrag zur Entwicklung des Areals unter Berücksichtigung von Denkmalschutz, Gedenkstättenarbeit und Inklusion”, sagte Vitos-Pressesprecherin Andrea André.

HNA.de
21. Januar 2019

Der Tiefpunkt

Man wird doch wohl noch Witze im KZ machen dürfen. In der Hoffnung, auch noch den letzten Nazi als Wähler zu gewinnen, verweigern rechte Politiker jeden Respekt vor KZ-Opfern.

Spiegel Online
21. Januar 2019

The Hunt for the Nazi Loot Still Sitting on Library Shelves

The hunt for the millions of books stolen by the Nazis during World War II has been pursued quietly and diligently for decades, but it has been largely ignored, even as the search for lost art drew headlines. The plundered volumes seldom carried the same glamour as the looted paintings, which were often masterpieces worth millions of dollars.

The New Yorck Times
21. Januar 2019

Vortrag über den Kern des Holocaust

Der Verein Gedenkstätten KZ Bisingen lädt aus Anlass des Holocaust-Gedenktags zu einer Vortragsveranstaltung am Montag, 28. Januar, um 19.30 Uhr in der Hohenzollernhalle Bisingen ein: „Der Kern des Holocaust: Belzec, Sobibór, Treblinka und die„Aktion Reinhardt“ heißt das Thema.

Zollern-Alb-Kurier
18. Januar 2019

Sächsische NS-Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein mit Besucherrekord

2018 war das besucherstärkste Jahr seit Eröffnung der NS-Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein im Jahr 2000.

Dresdner Neueste Nachrichten
18. Januar 2019

Schluss mit dem Erinnern zweiter Klasse an homosexuelle NS-Opfer

Der Bundestag muss endlich auch homosexueller NS-Opfer würdig gedenken - nur so lassen sich Lehren für heute gewinnen.

Der Tagesspiegel
18. Januar 2019

Arbeitskreis befasst sich mit "Stolpersteinen"

80 Jahre Reichspogromnacht war in vielen Schulen Thema im Geschichtsunterricht. Bei einem Lehrgang zum Thema wurden im Vorfeld die Lehrer an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Bad Wildbad vorbereitet. Über diese theoretische Schulung hinaus wurden drei Projekte vorgestellt, die zum Teil schon länger laufen.

Schwarzwälder Bote
18. Januar 2019

Jüdisches Exil in Kunming

Drei Berliner Familien konnten 1939 nach China flüchten. Sie überlebten so den Holocaust – in einer Stadt, die um ihre Existenz kämpfte.

Der Tagesspiegel
18. Januar 2019

Immobilienfirma kauft letzten Block von Prora

Der letzte Block der Nazi-Hinterlassenschaft in Prora auf Rügen ist verkauft. Der Käufer - die Bauart GmbH - will den 300 Meter langen Gebäudeteil nach eigenen Angaben für 60 Millionen Euro sanieren und bis zu 200 Wohnungen bauen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Berliner Zeitung
18. Januar 2019

Ofenbauer in Holocaust verstrickt

Die thüringische Landeshauptstadt Erfurt hat einen ehemaligen Firmensitz zum Erinnerungsort umgestaltet. In der Dauerausstellung „Die Ofenbauer von Auschwitz“ wird die Geschichte des Unternehmens Topf & Söhne und seine Verstrickung in den Holocaust aufgezeigt.

Berliner Woche
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Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen in Deutschland rufen auf zur Verteidigung der Demokratie

Die 7. Bundesweite Konferenz hat vom 11-13. Dezember 2018 in Berlin stattgefunden. Sie dient der Vernetzung der Gedenkstätten für NS-Opfern auf allen Ebenen. Zur Resolution

GedenkstättenRundbrief Nr. 189

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